Spezielle Behandlungsformen

Unsere Therapeuten verfügen über weiterführende Kenntnisse in folgenden Behandlungsmethoden:

NEU BEI UNS: Stoßwellentherapie

Neue Lösung für die Behandlung von chronischen Muskel- und Sehnenerkrankungen, Rücken- und Nackenschmerzen. Bei der Behandlung mit Stoßwellen werden akustische Wellen ins Gewebe geleitet, deren Energie schmerzhafte Stellen im Gewebe heilen kann. Diese Energie regt Heilungs-, Regenerations- und Reparaturmechanismen der Sehnen und des Weichteilgewebes an.

Zu den häufigsten Indikationen zählen:  

  • Schmerzen im Schulterbereich (Kalzifikation, Tendonitis, Impingement Syndrom)
  • Fersensporn
  • Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur (z.B. Tennisellenbogen)    
  • Rückenschmerzen          
  • Achillessehnenschmerzen       
  • Patellasehnenentzündung          
  • Triggerpunkte

Schnelle und anhaltende Schmerzlinderung -         

  • Einzigartige, nicht-invasive Behandlung von muskuloskeletalen Schmerzen
  • Nur drei bis vier Behandlungen im wöchentlichen Intervall nötig
  • Die Länge einer Behandlung beträgt lediglich ca. zehn Minuten

Migräne- und Kopfschmerztherapie nach Kern

Migräne und Kopfschmerzen haben verschiedene Ursachen. Die Migräne– und Kopfschmerztherapie nach Kern ist eine körpertherapeutische Behandlung, die diese vielfältigen Ursachen in das Therapiekonzept einbezieht. Folgende Schmerztypen können behandelt werden:

  • Migräne mit und ohne Aura
  • Migräne mit Übelkeit
  • Spannungskopfschmerzen
  • Clusterkopfschmerz
  • Posttraumatischer Kopfschmerz
  • Kopfschmerz nach Schleudertrauma

Das Therapiekonzept: Der Patient beschreibt seine Schmerzen und der Therapeut lokalisiert die Kopfschmerzen und Migränesymptome durch Betasten. Dadurch können die Schmerzqualitäten den ursächlichen anatomischen Strukturen zugeordnet werden. Begleitend zur körpertherapeutischen Behandlung werden die Patienten mit verschiedenen Entspannungstechniken, sowie Übungen, die die Beweglichkeit der Halswirbelsäule verbessern, angeleitet.

Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos

Dieses Modell wurde von dem 2006 verstorbenen US-amerikanischen Notfallmediziner und Osteopathen Stephen Typaldos im Jahr 1991 vorgestellt.

Im FDM werden schmerzhafte Bewegungseinschränkungen als Folge spezifischer Fasziendistorsionen (= Verformungen oder Verdrehungen der bindegewebigen Strukturen) interpretiert. Diese sind vom Prinzip her wiederherstellbar. Im Wesentlichen wird die Diagnose einer Fasziendistorsion aufgrund des Verständnisses der Schmerzsprache des Körpers gestellt, die wiederum Ausdruck der körpereigenen Tiefensensibilität und Schmerzwahrnehmung ist. Die Eigenwahrnehmung des Patienten wird so zum zentralen Aspekt der Diagnosestellung.

Jede Fasziendistorsion führt zu einer spezifischen Therapie, die den ursprünglichen Zustand der Faszien wiederherstellt und somit umgehend zur Schmerzfreiheit und Bewegungsverbesserung führen kann. Die normale Kraft, Funktion und Mobilität können wiederhergestellt werden. Die manuelle Behandlung steht dabei im Mittelpunkt der Therapie. Das Fasziendistorsionsmodell stellt eine innovative, schnellwirksame Therapie in der Schmerztherapie dar und wird bei Bedarf im Rahmen einer manualtherapeutischen Behandlung angewandt.

(siehe hierzu auch www.fdm-europe.com )

Für die genauen Verordnungsbedingungen fragen Sie bitte vorab bei uns nach.

Flossing

Beim Flossing werden Beschwerden des Bewegungsapparats behandelt, indem Kompressionsbandagen mit elastischen Gummibändern angebracht werden.

Anwendungsgebiete:

  • Muskelschmerzen
  • Schmerzen & Bewegungseinschränkungen der Bänder und Gelenke
  • Schwellungen
  • Punktuelle Schmerzen
  • Narben & Verklebungen nach Operationen
  • Zum Muskelaufbau Zur Regeneration nach dem Training, bei Muskelkater

Zusätzlich auch denkbar bei Spastiken und schmerzhaften Hemiparesen, ggf. mithilfe passiver Bewegung.

Skoliosetherapie nach Katharina Schroth

Skoliose bezeichnet die Verkrümmung und Verdrehung der Wirbelsäule. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Wachstumsdeformität, da sie im Kindes- oder Jugendalter auftritt. Erste Anzeichen: bei der Skoliose sind einzelne oder mehrere Wirbel bzw. Wirbelkörper sowie die entsprechenden Bandscheiben, Bänder und Gelenke so verdreht, dass sie nicht mehr ihre natürliche Form aufweisen. Durch die seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule ist die Beweglichkeit vermindert. Die Skoliose lässt sich nicht durch eine gute Körperhaltung ausgleichen, sondern ist chronisch. Das bedeutet, dass sie dauerhaft bestehen bleibt und sich ohne entsprechende Therapie und Behandlung mit zunehmendem Alter verstärkt.

Wir bieten eine zertifizierte Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth an, bei der der Patient in die Schroth'schen Gedanken- und Ablaufvorgänge eingeführt wird. Der Patient sieht seine Fehlform zwischen den Spiegeln und erhält in Zusammenarbeit und unter Mithilfe des Therapeuten genaue Erklärungen und Anweisungen, wie diese Fehlform wieder rückgängig gemacht werden kann unter der Vorstellung, das Gegenbild zu schaffen von dem, was der Körper augenblicklich zeigt. Während des Übungsprozesses versucht der Patient, sich unter Spiegelkontrolle optimal auszukorrigieren. Anschließend wird die korrigierte Haltungsposition durch bewusste Wahrnehmung verinnerlicht.

Beckenbodenregulation für Mann & Frau nach dem Tanzberger Konzept

Das Tanzberger-Konzept ist eine spezifische Behandlungsform bei folgenden Problemen:

  • Senkung der Beckenorgane und des Beckenbodens
  • Kontinenzstörungen von Blase oder Darm
  • erschwerte Blasen- und Darmentleerung  

Es dient auch zur Behandlung

  • vor und nach Operationen
  • Unterstützung der Rückbildungsprozesse nach der Geburt

Für Damen steht in unserer Praxis ein weiblicher Therapeut und für Herren ein männlicher Therapeut zur Verfügung.

Therapie bei craniomandibulärer Dysfunktion / CMD

Diese besondere Therapieform, in der Regel im Rahmen einer manualtherapeutischen Behandlung wird vom Zahnarzt verordnet und beschäftigt sich mit Fehlfunktionen primär des Kiefergelenks und der umgebenden Strukturen, kann aber auch den ganzen Bewegungsapparat mit einschließen.

(siehe hierzu auch www.cranioconcept.de )

Kinesio-Taping

Der Begriff Kinesio-Taping setzt sich zusammen aus „Kinesis” = griechisch für „Bewegung” und „Taping” = englisch für „mit einem Band befestigen”. 

Dabei wird der dehnbare Verband über Muskel- oder Gelenkzonen geklebt. Wird dann der Muskel oder das Gelenk bewegt, bleibt die Haut am Tape haften, wodurch es zu einer permanenten Verschiebung der Haut gegen die Unterhaut kommt. Dadurch werden die darunter liegenden Muskel-, Bänder- oder Gelenkzonen gereizt. Zusätzlich sollen die Lymphe angeregt werden, was den positiven therapeutischen Effekt bewirkt. 

Anwendungsgebiete:

  • Unterschiedlichste Schmerzen und (Sport-)Verletzungen an Muskulatur, Gelenken und Knochen
  • Vorbeugend bei sportlicher Belastung
  • Förderung des Lymphflusses 
Triggerpunktbehandlung

Triggerpunkte sind spürbar verhärtete Muskeln und Sehnenansätze, die empfindlich auf Druck reagieren. Ausgelöst wird dies durch Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, einseitige Belastung, Sportverletzungen, Arthrose oder auch psychische Probleme. Winzige Nervenenden werden irritiert und lösen den Schmerz aus, und fehlende Entspannung führt dann auf Dauer zu einer Verkürzung der betroffenen Muskelfasern. Durch kräftiges Drücken des Triggerpunktes wird ein starker Reiz gesetzt, der verhärtete Muskel entspannt sich und Blut, Sauerstoff sowie Nährstoffe gelangen wieder in den Muskel, wodurch sich der Triggerpunkt lösen kann. Diese Behandlungsansätze können Schmerzen zwar verschwinden lassen, sind aber keine Dauerlösung. Hier muss die eigentliche Ursache gefunden und beseitigt werden.

Hinweis:

Aufgrund der Erlaubnis zum Heilpraktiker - Physiotherapie können wir physiotherapeutische Leistungen auch ohne Rezept als Selbstzahlerleistung anbieten. Wegen der Vielfalt unserer Therapieleistungen laden wir Sie ein, sich telefonisch oder bei einem persönlichen Besuch über unser gesamtes Angebot an Therapietechniken und Möglichkeiten zu informieren.